Category: Hotelgeschichten

Hotelgeschichte mit Blues…

Von Ulli, 8. Mai 2007 00:00

In Bregenz war wieder das Team aus Blues, Soul und Baiser mit.
Das Zimmer war schön übersichtlich, ohne viel Verstecke.
Die Duschkabine hatte eine Schiebetür die auch geduldige Katzenpfötchen nicht öffnen konnten und zum Spielen konnte auch nicht viel mißbraucht werden.
Also hätte es ein nicht erwähnenswerter Aufenthalt werden können…
Abgesehen davon das in der ersten Nacht Baiser sich entschlossen hatte auf dem Kleiderschrank zu nächtigen. Mitten in der Nacht hat sie es sich wohl anders überlegt und landete mit einem lauten Rummms auf dem Fußboden… nur gut das unser Zimmer in Parterre lag und nur wir aufrecht im Bett standen.
Am Samstagmorgen, wir kamen vom Frühstück zurück, fehlte unsere Blues. Aber da sie ein liebes Mädel ist kam sie gleich an als wir sie gerufen haben. Dabei sind mir diese Beweisfotos gelungen…

Blues

… so schaut es aus …
*Katze ohne Hinterteil*

Blues1

Hier kann man gut sehen das der Bettkasten beim flüchtigen Blick als geschlossen erscheint und man erwartet nicht das dort eine recht große Katze drunter verschwinden kann.
Blues2

Ganz lässig marschierten unsere Himbeerpfötchen in den Bettkasten ein und aus. Aber wir sind inzwischen auch erfahrener und lassen uns so einfach nicht mehr foppen: :-) Selbst wenn Blues so unschuldig aus der Wäsche schaut…
Bregenz1
..und Soli sich distanziert an den Schreibtisch zurückzieht.

Natürlich hatten wir als erste alle Deko eingesammelt…
nach meinen letzten Erfahrungen sofort das Trockenblümchen…
klappernde Kleiderbügel, Stifte, Prospekte und sonstiges Kleinzeug.
Aber diesmal mußten wir auch den Radiowecker sichern, die Antenne die lose runter hing war natürlich eine besondere lustige Angelegenheit. nachdem wir die wirklich guten Sachen im Schrank gesichert hatten
Also gesellte sich das Radio auch in den Schrank.
Das Foto von Blues und *ihren* Spiegel hatte ich bereits eingestellt,
aber tatsächlich hat das blaue Teufelchen die ganze Zeit versucht ins andere Zimmer zu kommen. Sie hat sich vor den Spiegel gehockt und immer… und immer… und immer mit ihren Vorderpfoten an das Glas gepfotelt… quitschen und leises bumpern haben die Tätigkeit begleitet.
Den Spiegel konnten wir ja nun nicht auch in den Kleiderschrank packen und so mußten wir während unseren Aufenthalt diese lustigen musikalischen Untermalung erdulden.
Nun, es gibt schlimmeres! ;-)

Hotelgeschichten…

Von Ulli, 5. März 2007 19:28

…oder 1001 Nacht :-)

Wie schon öfter haben wir auch an diesem Show-Wochenende eine Übernachtung im Hotel gebucht. Na, und weil das nicht immer eine ganz normale Übernachtung ist wollte ich mal erzählen wie es war…
mit 2 Katzenkinder und einem Engelchen.

Früh am Samstag klingelte der Wecker um 4:00… Abfahrt um 5:30…
Ankunft Holzminden kurz vor 9:00… ein Ausstellungstag der zwischen 17:00 und 18:00 endet. Für uns 5 schon ein langer Tag.
Das Hotel lag zu unserer Freude nur 10 Minuten entfernt.
Als erstes stellen wir das Katzenklo auf und lassen unsere Samtpfötchen aus ihre Transportboxen.
In diesem Augenblick geschieht es…. jede für sich mutiert zum Columbus der unentdeckten Zimmerinseln… Hotel 3
und sie entdecken!
Staubfahnen und Wollmäuse werden erobert…
für die genauere Untersuchung der nachtschwarzen Substanzen ist Baiser zuständig… Dinge der menschlichen Eitelkeiten und unsinnigen Schnickschnack werden nach sehr langer Zeit aus der Verborgenheit gezerrt…
…aber die Mutation vollzieht sich sehr langsam und wir Menschen lassen uns nur zu gerne täuschen von gurrenden,schnurrenden Hotelbegleitern und begeben uns(noch!) entspannt zum Essen.

Der lange Tag, gefüllte Bäuche und der Wecker, der früh wieder klingeln wird, verleihen die nötig Bettschwere und man möchte sich nur noch lang machen .
Baiser begrüßt uns vergnügt… aber wo sind Blues und Soul???
Bad… nee, keiner da. Unter Tische, alle Ecken, in Schränke- Taschen- Tüten- auf der Fensterbank- hinter Gardinen- Nix!!!
OK.. sie werden einen Weg in den Bettkasten gefunden haben…
Bettzeug weg, Matratze anheben…nö… andere Seite.. auch nichts. Sie werden doch nicht hin und her huschen um uns zu narren?? So nicht! Beide Matratzen abgenommen und entgültige Offenlegung geheimer Plätze… keine Katzenkinder!
So, das war`s… Ratlosigkeit läßt uns in das angerichtete Chaos sinken.
Was ist Passiert?? Einbrecher haben unsere Zaubermäuse entwendet!!
Oder in den Flur entwischt… aber die Tür war verschlossen…
aus dem Fenster gestürzt ( und hinterher wieder verschlossen???)
Neee, neee, neee dann wäre auch Baiser nicht da… ;-)
Hotel 4

Ach ja, Baiser! Engelchen sitzt in erhöhter Position und begutachtet unser Treiben interessiert und gibt liebevolle Purrs und Gurrs von sich. ( wieso erinnerte ich mich gerade jetzt an das Kindersuchspiel bei dem der Suchende mit heiß und kalt Rufe zum Ziel gesteuert wird???)
Ziellos suchen wir bereits inspizierte Stellen ab… hoffnungslos… fassungslos.
NEIN! SO NICHT! Das kann alles nicht wahr sein! Also weiter.
Auf dem Schrank in den ( geschlossenen) Schrank gesucht, Winkel- Ecken- Schubfächer. Hmmm… Nachtschränkchen, hoch mit 4 Schublanden, direkt am Bett… was soll`s vorgekippt und…
ein kleiner Hohlraum unter der letzten Schublade. Auf meiner Seite nix da… Blick zum Partner… die liegende Baiser erhebt sich… zweites Schränkchen vorgekippt, Taraaaaaaa!!! Da sind die Schlingel!!!! Puuuuhhh!! Es wird geherzt und geküsst, die Betten zur Nachtruhe wiederhergestellt und die erschöpften Glieder geräkelt. Das Licht wird gelöscht und die Lieder schließen sich langsam.
Hotel 5Aus ersten Schlafenszügen aufgeschreckt kriecht etwas durch mein Gesicht, mit tausenden harten knackenden Chitinfüßchen… Kreisch!!Licht!!
Ach wie niedlich.. Soli präsentiert mir das Trockngesteck vom Tisch als liebevolles Wiedergutmachungsgeschenk. Ohh wie süß ist sie doch!! Nun aber gut, Gesteck und andere nette Dekoartikel (die wir bei der Suchhektik vergessen hatten) werden sicher in den Kleiderschrank verstaut (der natürlich wieder sicherheitshalber verschlossen wird) Licht gelöscht, Lieder geschlossen, jetzt schnell und zügig! Aber nicht für lange.
Wassertropfen spritzen mir in`s Gesicht…was soll das??? (wütend) nene, nicht Franz will sich einen Jux machen, Blues die Wasserratte hat den tropfenden Wasserhahn entdeckt und schlenkert auf dem Nachttisch ihre Nassen Pfötchen. Was soll`s hab ja eh noch nicht richtig geschlafen. Ins Bad und ein Handtuch um den Kran gewickelt… Festigkeit prüfen, gut. Nachttisch trocken gerieben. Jetzt aber ab in`s Bett!
Tiefe ruhige Atemzüge zeugen von einen tiefen Schlummer…
doch was ist das??? klick- klack- klack- klacker- klick Nervtötend!
Aus dem Tiefschlaf öffnen sich wiederwillig die Augen und im diffusen Lichteinfall der Straßenlaterne sehe ich eine Katze über meinem Gesicht schweben…Alice im Wunderland???… Das Spukschloss im Spessart???…Alles Quatsch wir sind noch in Holzminden! Träges Hirn reiß dich zusammen!! Bei Licht anmachen schnappen auch die Synapsen in meinem Hirn ein.

Erklärung:Hotel 6
Die Nachtbeleuchtung bestand aus einem Bord über`m Bett mit indirekter Beleuchtung. Das ein- und ausschalten funktionierte über ein Bändel an dem man ziehen mußte.
Baiser hockte nun, gerad noch so eben, mit dem Po auf dem Bord, ließ beide Vorderpfoten runterbaumeln und angelte nach dem Licht-anmach-ausmach-Bändel.
( hier ein ähnliches Bild aus unserem Archiv, nur mit einem Beinchen baumelnd ——————> )
Wenn man nun im schummerigen Licht die Augen öffnet und gleicht über sein Gesicht dieses helle Riesenbaby schweben sieht, glaubt mir, da wird einem ganz anders!!
Inzwischen hatten die beiden Kleinen diesen lustige Spielzeug von Baiser übernommen… eins über jeden Bett damit es keinen ( Katzen) Streit gibt und auch die Menschen in liebevoller Gleichbehandlung drangsaliert werden können.
Hotel 9

Denn… Blues und Soul haben nicht den rücksichtsvollen Umweg über das Bord genommen sondern sprangen lustig über Brust und durchs Gesicht. Selbst wenn der süßeste Katzenpo der Welt sich auf das geschlossene Auge niederläßt hält sich die Begeisterung in Grenzen.
Somit konnte von Nachtruhe keine Rede mehr sein und als der Wecker früh um 6:30 nervtötend rappelt kann ich nicht fassen das die Nacht schon um sein soll.
Ja, nun fragt ihr euch was treiben die…
Frühstück gab es um 8:00 in der Showhalle mußten wir um 9:00 sein…
Wir krabbeln wie die Kartoffelkäfer durch das Zimmer und sammeln das verteilte *Spielzeug* ein. Hier Franz deine Brille… Flaschenöffner?? Ja aus der Hotelbar… angebissene Miniseife aus dem Bad
( Gedächnisnotiz– bei Katzenkindern auch alles Miniproben am Abend sicher einlagern… )…
ein Stift für Ulli, Danke… eine einzelne Herrensocke, komisch kenn` ich nicht. Franz?? Nö, also ein Fundstück für die Tonne. ;-)
( weitere Gedächnisnotiz— es gibt weitere Verstecke da uns Menschen die Socke gestern bei der Suche nicht begegnet ist– und Ergänzung Proben aus dem Bad doch lieber _immer_ alle Sichern)
hochgebundenen Duschvorhang in ordentliche Position bringen.
Füttern, Katzenklo reinigen, Katzen Bürsten, selber duschen und regeln. Fertig zum Frühstück. Unsere Freunde Elisabeth und Karl-Heinz begegnen uns auf dem Flur, entspannt genießen wir das gemeinsame Frühstück bei netten Gesprächen…
ob wir von unseren nächtlichen Aktivitäten erzählt haben??? Natürlich nicht, die Beiden haben doch selber ihren Kater bei…
und der Schleier des vergessenes senkte sich bereits über unsere nächtlichen Erinnerungen.
Zur Abfahrt bereit sollten die Katzen in den kleinen Tragekennel, einer für Baiser und Soli muß sich den anderen mit Blues teilen…Blues—Blues—
ohhnein!! Seufz, erleichtert da kommt sie ja! Schnell noch den Flaschenöffner wieder in die Bar, die Seifenprobe und Socke zurück in den Müll. Jeder von uns macht noch den letzten Kontrollgang, Tür zu und tschüss!
Hotel 7Die Showhalle Problemlos erreicht, Katzen in die dekorierten Käfige. Dabei, juheeee, die kleine Überraschung von Blues entdeckt. Mit nassen Füßen ins Katzenklo mit extraklumpenden Streu(EC)ergibt *Betonfüßchen*. Da ging mit normaler Bürste oder Kamm nix mehr. Gute Erfahrungen hatte ich bei ähnlichen Problemen mit einem *Flohkamm* gemacht. Durch die kurzen, eng stehenden Zähne des Kamms bekommt man die Betonitkrumen gut aus das Fell zwischen den Zehen gekämmt. Aber was das wieder für einen Eindruck??? Ein Aussteller kauft am 2. Tag der Show einen Flohkamm, das meine Freundin Anette noch bemerkte ich solle doch lieber gleich nach Frontline ( ein Mittel das man bei Flohbefall verwendet) fragen brachte uns die Aufmerksamkeit in unserer Reihe. :-)
Aber Wurscht, Hauptsache ich bekomme die Pfötchen sauber. Gesagt, getan und schön sauber und fluffig gesellte sich Blues zu den anderen im Käfig. Lang ausgestreckt, oder niedlich zusammengerollt legten sich unsere Rabauken zur Ruhe nieder, hier in der Halle war ja nix aufregendes los. ;-)
Wir hockten nun völlig übermüdet auf harten, unbequemen Stühlen und mußten aufpassen wie die Schießhunde um unseren Einsatz in den Ringen nicht zu verpassen.Hotel 10 Die vorbeischlendernden Ausstellungsbesucher bedauerten (mehr oder weniger lautstark) unsere Katzen, die so malat danieder lagen. Hinter vorgehaltener Hand wurde getuschelt das wir sicherlich die *armen Wesen* unter *Drogen* setzen das sie so willenlos in ihren Käfig schlummerten. Die dunklen Ränder unter unseren Augen zeugten sicherlich von wilden, durchzechten Nächten…

Ob alles so gewesen ist oder ich euch einen großen Bären aufbinde???

Fragt Soli, sie war dabei und kennt die Wahrheit.

(alle Katzenphotos sind aus unserem
Archiv, wir hatten des Nächtens keine Kamera dabei)

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