Cyrano macht mächtige Fortschritte. Er hat die dritte Dimension entdeckt. Ja, nach oben und nach unten geht auch noch was. Im hohen Bogen vom Sofa auf die Erde springen geht genauso gut wie am Kratzbaum ungeahnte Höhen zu erreichen. Auch in die Weite ge
ht es. Vom Sofa zum Tisch funktioniert schon ganz gut und wenn der Tisch zu weit wegsteht, geht es halt eine Etage tiefer auf die Erde. Alles ist aufeinmal möglich. Ja sogar der Besuch des Katzenklos gehört mitlerweile zum Standard-Reportier. Auch schwört man jetzt langsam der schnöden Zitze ab (Kintara wird es ihm danken), jetzt wird was “vernünftiges” gefressen!
Ich persönlich befürchte ja das dort Baiser ihre Finger (Krallen) im Spiel hat. Sie hängt mir in letzter Zeit ein bisschen viel mit dem Kleinen zusammen.
Wenn er sich allerdings von seinen Abenteuern in dieser phantastischen Welt, die er gerade entdeckt, erholen möchte, dann ist er wieder der kleine Cyrano, der sich wie kein anderer, irgendwo zusammenkuscheln und sich die kleine Nase reiben kann, bevor er ins Reich der Träume hüpft. Wie es für ihn so üblich ist.
Warum wir Cyrano Knupsi nennen? Keine Ahnung.. hat sich halt so ergeben.
Schmuddeliges und feuchtes Winterwetter? Ha, da lege ich mich doch auf meinen Stammplatz auf der Fensterbank. Dort kann man prima beobachten wie die Leute, die vorbei gehen, ihre laufenden Nasen putzen. Und dabei lässt man sich durch die warme Heizungsluft genüsslich die Füsse wärmen.
Pink macht es richtig! Und man sieht, das es ihr so richtig gut geht.
Dank für die schönen Bilder an Marga und Fred.
Aber wer ist eigendlich Pink? Ganz einfach, Pink ist “Witchwood Bestla” Ein fünftel des Wurfes “Red Nose Day”. Sie sieht für ihre 10 Monate schon richtig erwachsen aus. Aber wenn sie noch genau so gerne spielt wie ihre Schwester Baiser, dauert es noch eine Weile bis Ruhe in Marga und Freds Haushalt einkehrt. Zumal “man” ja die ganze Arbeit nicht alleine bewerkstelligen muss. Immerhin ist Paris ja auch noch da, da kann man sich den Job getrost mit seiner Freundin aufteilen, zumal wir super miteinander auskommen.
Aber, Hand aufs Herz, wer will schon langweilige Katzen?
So, unser “Michel” hat die Prozedur in der Duisburger Tierklinik recht gut überstanden. Es wurde HCM und PKD geschallt und HD und PL geröngt. Um die Ergebnisse vorweg zu nehmen.. Atlantis ist zu diesem Zeitpunkt HCM und PKD frei. Auch beim röntgen auf HD und PL gab es keine Auffälligkeiten. So steht der Hochzeit mit Max eigendlich nichts im Wege. Sie muss jetzt nur noch rollen.
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit das wir unsere Tiere vor dem jeweiligen Zuchteinsatz auf HCM schallen lassen. Das ist zwar keine Garantie dafür das diese Krankheit in Zukunft nicht mehr auftaucht, aber mehr kann man als Züchter nicht tun. Im Moment noch nicht, denn es wird in diversen Labors kräftig an einem Gentest gewerkelt,der im kommenden Jahr auf den Markt kommen soll. Dieser Gentest schließt dann das vererben dieser Herzkrankheit aus.
Es gibt allerdings noch die Alters-HCM, das ist eben eine nicht vererbte Krankheit die bei Katzen im hohen Alter auftauchen kann. Aber die Tiermedizin ist heute so weit, das diese Krankheit relativ einfach mit Medikamenten zu behandeln ist, und somit den Katzen ein nahezu normales Leben ermöglicht. Heilbar ist sie in beiden Fällen nicht.
Aber genug von diesen unerfreulichen Dingen. Man hat als Züchter die Verantwortung für die Tiere die in der Zucht eingesetzt werden und verliert diese Verantwortung nie so ganz. Egal wo auf der Welt eine “Witchwood” seine Umgebung unsicher macht, es sollte immer die oberste Premisse sein, Kitten zu haben die dem Menschen, der sie in sein Heim holt, die grösstmögliche Freude macht. Und das geht nur wenn die Kätzchen pumpelgesund sind, neugierig und dem Menschen aufgeschlossen gegenüber sind.
Das man als Katze kein besonders leichtes Leben hat, ist allseits bekannt. Eine kluge Katze dagegen macht es sich einfach. Dazu braucht man nur die anwesenden Zweibeiner entsprechend in Anspruch zu nehmen, und schon läuft alles wie von selbst.
Das der Zweibeiner davon nicht immer begeistert ist, nimmt man dabei in kauf. Will man zum Beispiel, auch bei eisiger Kälte, in das Freigehege, braucht es nur eine gewisse Abfolge von Lauten und
Bewegungen. Hat man seinen Zweibeiner soweit das er kapiert hat was man will, kann man diese Aktionen immer kleiner und kraftsparender gestalten, bis man alles nur noch kurz andeuten muss. Oder noch einfacher, man legt die ganze Aktion in einem schmachtenden Blick. Das sollte reichen. Später versucht man es dann noch mit Telephatie, also mit der Kraft seiner Gedanken. Um dann irgendwann die Aktionen komplett einzustellen.
Und es funktioniert! Irgendwie erahnt der Zweibeiner das er jetzt das Fenster öffnen muss.
Je häufiger diese Aktion durchgeführt wird, desto seltsamer benimmt sich der Zweibeiner. Er gibt seltsame Laute von sich, wie etwa “ochnee ich habe die Heizung an!” oder “du schon wieder?”
Ein sehr beliebtes Spiel ist es auch, einfach im geöffneten Fenster zu verweilen und sich beim Zweibeiner für sein Tun zu bedanken. Oder aber, unmittelbar danach, wieder von aussen an der Scheibe kratzen… das erhöht auf jeden Fall die Aufmerksamkeit die der Zweibeiner einem zuteil werden lässt.
Klar, der Zweibeiner könnte diese ganze Prozedur vermeiden indem er eine Katzenklappe einbaut. Aber wollen wir das wirklich? Muss in unserem Leben wirklich alles automatisiert werden? Zerreisst dieser “Automat” nicht wieder ein kleines bisschen Kätzigkeit in dieser, ach so kalten Welt? Wir denken ja! Wie sollen wir unseren Zweibeiner vernünftig erziehen wenn man uns diese kleinen Gesten und Blicke verwehrt. Immerhin leben wir ja nicht umsonst mit ihnen zusammen. Wir haben uns schon etwas dabei gedacht…
Nachrichten aus dem schönen Bayern. Besser gesagt, aus München. Dort gibt es ja die ein oder andere Sehenswürdigkeit, aber die die uns am liebsten ist macht gerade den Weihnachtsbaum von Henning einen Kopf kürzer. Betty (Batida)
ein Schwesterchen von unserer Baiser lässt schön grüßen (danke Henning für die Bilder..)
Sie sieht zwar auf dem Bild etwas “grimmig” aus, aber das ist auch kein Wunder, denn gleich wird ein ausgiebiges Bad genommen mit anschließendem föhnen. Immerhin soll sie am Wochenende auf der KKÖ-Show in Ried (Österreich) eine gute Figur machen.
Wir drücken die Daumen! Natürlich auch für Vulcan, den männliche Vertreter der Canaletto-Riege.