Da war doch noch was…
Na toll.. da dümpelt auf meinem Rechner noch ein Text über die Ausstellung in Montenaken herum, den ich euch natürlich nicht vorenthalten will.
Die Ergebnisse hat Ulli ja schon unmittelbar nach der Show unter dem Link “Shows” gepostet.

Wir haben es uns nicht leicht gemacht, mit Montenaken. Es liegt ziehmlich tief in der belgischen Provinz, dort wo Orte und Strassen zwei Namen haben (flämisch und französische) also ca. 50 km hinter Lüttich auf dem Weg nach Brüssel.
Wir haben dieses mal auf ein Hotel verzichtet und sind jeden Morgen neu angereist.
Auch von der Show selber her hatten wir einige Befürchtungen, uns und unseren Katzen vielleicht zuviel zugemutet zu haben. Immerhin ging die Show über drei Tage, täglich 6 Ringe, ohne die Sonderringe und Finals. Aber wir wurden angenehm überrascht und sind von dieser Show, obwohl es einige “seltsame Begebenheiten” gab, ziemlich begeistert.
Nunja, mit der Kommunikation hatten wir leichte Probleme. Die Nummern der Katzen, und auch alle anderen Durchsagen, waren in der Regel französisch und wurden holländisch wiederholt. Französisch geht ja bei uns garnicht und holländisch wird von uns zwar weitgehend verstanden, aber mit dem sprechen hapert es.
Also blieben nur ein paar Brocken Englisch und Hände und Füsse.
Aber alles kein wirklich grosses Problem, eher lustig. Immerhin wollen wir alle eine gute Show und das funktioniert in der Regel.
Wir hatten auch keine grossen Erwartungen an die TICA da wir ja schon in Frankfuhrt eine Show gemacht haben und praktisch leer ausgegangen sind. Die TICA-Shows haben aber einen ganz besonderen Reiz, sie sind sehr kurzweilig, machen Spass und man trifft tolle Leute.
Ausserdem waren zwei amerikanische Richter zugegen und wir wollten wissen was die Beiden von unseren Katzen halten. Immerhin sind es ja amerikanische Waldkatzen
.
Der erste Tag dann begann mit einem Stau im ersten Ring. Die Richterin konnte sich, ob der vielen tollen Maine Coon nicht entscheiden und so verzögerte sich der Ablauf doch erheblich.
So richtig sauer konnte man darüber nicht sein, waren doch unsere Coonys auch dabei
. Als dann der “Knoten” geplatzt war, konnten wir uns über gute und fachorientierte Richter freuen.
Da wir zu unserer großen Freude am ersten Tag in 3 Finals vertreten waren, wurde es ein langer Tag. Aber diese Finals sind eigentlich das Wichtigste in der TICA. Denn ohne Finals, kein TICA-Champion. Nun hofften wir, das wir in den restlichen Tagen, hier in Montenaken, noch die entsprechenden Punkte für den Champion, sammeln konnten.
Und genau das funktionierte. Wir schafften es tatsächlich unsere 2 Mäuse zu TICA-Champions zu machen. Natürlich mussten wir am 3. Tag eine Flasche Sekt köpfen. Alleine schon weil Otto und Anette mit ihrem 11 Monate alten Adelbert den “Quadruple Grand Champion” gemacht haben! Herzlichen Glückwunsch!
Fazit: Es hat einen riesen Spass gemacht. Nicht nur weil es wunderschöne 3 Tage waren, sondern auch weil letztendlich unsere Erwartungen bei weitem Übertroffen wurden. Tolle Sache!


Man hat so seine Last mit den Kastraten. Nicht etwa weil sie Probleme bereiten, oder man sie nicht mag oder ähnliches. Nein, das Gegenteil ist der Fall.